Serenade 2026
Aus alten und neuen Welten
Wer in den letzten Wochen über den Schulhof des Albertus-Gymnasiums gegangen ist, konnte aus vielen Ecken und Winkeln hören, wie sich unterschiedlichste Ensembles auf ihren Auftritt vorbereiten. Die Arbeit war nicht vergeblich. In einer spektakulären Serenade präsentierten die Albertus-Schüler an zwei Abenden im Dillinger Stadtsaal, was sie musikalisch in den letzten Wochen und Monaten einstudiert hatten.
Zur Eröffnung erklang die festlich-imposante Fanfare aus Richard Strauss‘ „Also sprach Zarathustra“, die das Blechbläserensemble unter der Leitung von Ingrid Menzel intonierte. Kundig und unterhaltsam führten die Moderatoren Elena Schülein, David Schütz, Hanna Rieß und Vincent Spyrka durch den Abend. Wie versiert schon die jüngsten Albertus-Schüler sind, konnte man an den Beiträgen des Unterstufenchores am Dienstag und des Unterstufenorchesters am Mittwoch erkennen. Vier anspruchsvolle Lieder („J’entends le moulin“, „The Rose“, „A Sky Full Of Stars“, „I’m Still Standing“) wählte der Unterstufenchor (Einstudierung: Barbara Flierl) für seinen Auftritt. Auch das Unterstufenorchester (Dirigent: Thomas Rausch) legte mit „Die lästige Fliege“ und „Fiddlers on the Stage“ eine beeindruckende Probe seines Könnens ab. Unter seinem Leiter Lukas Tutert präsentierte der Mittelstufenchor mit sicherer Intonation „Menschenkinder“, das bulgarische Volkslied „Kaval Siri“ und „Someone Like You“. Zum Abschied von der Schülerzeit am Albertus sang das Herren-Quintett des scheidenden Abiturjahrgangs (Simon Berger, Paul-Anton Göring, Erik Hansen, Johannes Reichart, Kian Neugebauer) „Kein schöner Land“ derart berückend, dass die Zeit für einen kurzen Moment anzuhalten schien. Zum Weinen schön! Auf das „Bella Ciao“ des Vokalensembles folgte der Auftritt des Großen Chores „Al Cantus“ (beide einstudiert von Verena Dopfer), der mit „In stiller Nacht“, „Mambo“, „Parkplatzregen“, „Rolling in The Deep“, „Califonia Dreamin“ und „Eye of The Tiger“ den ersten Teil des Konzerts fulminant beschloss. Eine noch junge, aber höchst willkommene Tradition war die Einlage mit bayerisch-schwäbischen Klassikern, mit dem die Blechbläser das Publikum in der Pause unterhielten.
Das folgende Programm leitete das Blechbläserensemble (Leitung: Ingrid Menzel) mit seiner Interpretation von Georg Friedrich Händels Wassermusik-Ouvertüre ein. Zwei weitere Schwergewichte der Klassik erklangen beim Auftritt des Großen Orchesters (Leitung: Thomas Rausch). In Mozarts berühmter Rache-Arie der Königin der Nacht aus der Oper „Die Zauberflöte“ glänzte die Sopranistin Katharina Brandel mit kristallklaren Koloraturen und virtuosem Furor. Sein ganzes Potenzial konnte das Orchester in den wuchtigen Klangmassen, die der vierte Satz aus Antonin Dvoraks Symphonie Nr. 9, e-moll („Aus der Neuen Welt“) fordert, ausspielen. Ein Medley aus „The Greatest Showman“ vereinte den Mittelstufenchor, den Großen Chor und das Große Orchester zum glanzvollen Finale. Bei so viel musikalischer Gestaltungskunst, hoher Klangkultur und ansteckender Spielfreude, die die verschiedenen Ensembles des Abends auszeichneten, war es nicht verwunderlich, dass das Publikum begeistert Standing Ovations spendete.
Begrüßung (Joachim Weishaupt, Monika Nürnberger) und Moderation (Elena Schülein/David Schütz und Hannah Rieß/Vincent Spyrka)
Die Leitungen der Ensembles (von links): Verena Dopfer (Großer Chor "Al Cantus", Vokalensemble) Ingrid Menzel (Blechbläserensemble), Thomas Rausch (Großes Orchester), Lukas Tutert (Mittelstufenchor), es fehlt auf dem Foto: Barbara Flierl (Unterstufenchor "Alberteenies")
Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften in verschiedenen Ensembles durch Verena Dopfer, Monika und Klaus Nürnberger
Impressionen:
Da bei dieser Serenade sehr viele Bilder und Videos entstanden sind, die wir unseren Besuchern der Homepage nicht vorenthalten wollen, wurden für alle Ensembles eigene Seiten erstellt, die über das Anklicken der Fotos
erreicht werden können!
Fotos: Monika Blum, Barbara Sturm, Angelika Haug; Videos: Angelika Haug
















