Hilfseinsatz in Sierra Leone - Die Arbeit geht voran!

Sorry für die lange Zeit ohne Infos, aber es ist halt ganz viel los und die Arbeit jeden Tag im Dorf ist sehr anstrengend.
Heute will ich mit ein paar beschrifteten Folien versuchen zu berichten.
Andrea:
Auch sie hat viel Arbeit im Gesundheitszentrum. Vor allem gibt es an fast jedem Arbeitsplatz Dinge, die optimiert und beachtet werden müssen. Das braucht oft viel Kraft, da es nicht ganz einfach ist wegen zu beachtender Hygiene oder neuer Vorschriften eingeübte Abläufe zu verändern. Da braucht es einen ganz schön langen Atem.
Im Folgenden ein paar Infos aus der Gesundheitsstation:
Insgesamt wurden im letzten Jahr 2025 weit mehr als 10.000 Patienten behandelt.
Am häufigsten kommen die Menschen mit Malaria, Wurmerkrankungen und zum Teil schwerwiegenden Entzündungen. Viele Mütter bringen ihre unter- oder fehlernährten Kinder.
Ein Schwerpunkt neben der Fürsorge und Vorsorge bei Kindern ist auch die Arbeit mit den Schwangeren. Dazu gehört die medizinische Begleitung während der Schwangerschaft und Ernährungsberatung. Im Jahr 2025 wurden 242 Kinder bei uns geboren. Das ist eindrucksvoll und lässt erahnen, was hier so weitab im Landesinneren geleistet wird. Das ist eine große diakonische Aufgabe. Übrigens die Gehälter werden von Spendern aus Deutschland aufgebracht. Alle anderen anfallenden Kosten werden durch das Zentrum selbst aufgebracht. So z.B. durch den Verkauf der Medikamente und durch geringe Kosten für die Behandlung. Das macht der Leiter Vandi Koroma – ein medizinisch sehr gut ausgebildeter Community Health Officer – extrem gut.
Jetzt ein paar Bilder von der Arbeit:
Dieter:
Tesseyima:
Das nächste Projekt war unsere Grundschule in Tesseyima. Damit hatten wir sehr viel Arbeit, da ein Gebäude auf einem unterirdischen Termitenhaufen erstellt war. Wir mussten den Boden aufreißen und tief graben. Es wird sich zeigen, ob wir erfolgreich waren.
Samai Kuidu:
Mit Izmael auf der Suche:
Wodu – die neue Herausforderung:

Uns geht es gut – Wir sind seit beinahe einer Woche in Freetown für die jährliche Gesamtkonferenz der Kirche (UMC). fast ausgelassenen Es ist faszinierend, wie sich dabei die Elemente der beinahe ausgelassenen afrikanischen Fröhlichkeit im Gottesdienst mit mancher englischen Tradition verbindet – sich aber gegenseitig nicht stört. Zu Besuch war auch unsere deutsche Bischöfin im Ruhestand Rosemarie Wenner. Das hat uns gutgetan.
Andrea hatte gerade eine Malaria, aber nach zwei Tagen war das auch vorbei.
Heute holen wir Hans-Jochen Layer von der Fähre ab und nehmen ihn morgen mit auf die Reise nach Koidu, wo er das Ausbildungszentrum betreut.
Alles Weitere in Bildern . . .
Zum Schluss noch einige Eindrücke:













































