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Spanisch vor Ort erleben 2026

Der Wahlkurs Spanisch unterwegs im Baskenland

Tagesaktuelle Berichte und Fotos von Manuel Lins und Heidi Pampuch

Tag eins b27.5.2026  Matt in fünf Zügen

Nicht nur in Spanisch, sondern auch im Traveln werden unsere Jovenes immer besser. Taktisches Koffer-ein-und-Auspacken, strategisches Positionieren auf dem Bahnsteig, mentale Stärke bei Rückständen und Durchsetzungsvermögen in der Verteidigung (von Sitzplätzen).

Bei einigen Schülerinnen loggt sich an der Grenze das Sprachzentrum automatisch von Spanisch auf Französisch um. Bei Lehrergehirnen muss der Hebel noch von Hand umgelegt werden (und klemmt). Im zweiten Zug lernen wir Celeste kennen (vier Jahre). Sie stellt uns ihre Spielfiguren vor, fächelt uns Luft zu und unterweist unsere Schülerinnen prinzessinnenhaft-charmant, aber bestimmt, im Malen.

Man weiß sich sinnvoll zu beschäftigen... Einige Schülerinnen erreichen im Traveln bereits das erhöhte Anforderungsniveau und optimieren geschickt das Packmaß. Links die Chipspackung in Originalgröße. Rechts die in Volumen um über 50% reduzierte Version.

Bahnhofswechsel in Paris. Vor kurzem hat zum ersten Mal ein Mensch einen Marathonlauf in unter zwei Stunden absolviert. Wir jedoch sind weltweit die erste Schülerreisegruppe aus Lauingen, die die Strecke "Montparnasse - Gare de l'Est" in unter 40 Minuten schafft. Der Rekord wurde erst nach der Dopingkontrolle anerkannt. Deshalb die Verzögerung bei der Veröffentlichung!

Bis Straßburg sind wir pünktlich unterwegs. Aber man meint ja, im geeinten Europa wieder Grenzkontrollen durchführen zu müssen. Zug hält in Kehl - wehe, jemand steigt aus! - Grenzschützer gehen durch Zug, irgendwann fährt Zug weiter. Dadurch sammeln wir bis Ulm gut eine halbe Stunde Verspätung ein und verpassen unseren Anschlusszug. Vermutlich ist dies der einzige nennenswerte Effekt der Grenzkontrollen.

Aber auch ein Zugtag mit Überlänge geht irgendwann mal zu Ende. Um 22:18 Uhr stehen nach einigen planmäßigen vorzeitigen Ausstiegen noch acht Teilnehmerinnen.


Tag eins b26.5.2026  Unsere Reisezeit schmilzt dahin…

Das liegt ausnahmsweise nicht an den Temperaturen, auch wenn diese nach wie vor die gesetzlichen Grenzwerte deutlich überschreiten. Vom Hostel in Bilbao fließen wir hinunter in die Altstadt, schwappen durch die Gassen und ergießen uns in die Markthalle La Ribera, bevor wir den Rückzug nach San Sebastián an- bzw. betreten. Überraschung: Dort ist es auch heiß. Abends verleiben wir uns einige Stückchen der Lokalkultur ein (Pintxos) und verabschieden uns dann mit feuchtem Blick vom Strand.


Tag eins b25.5.2026  36 Grad, und es wird noch heißer…

Wieder macht uns das Wetter (und ein zu kleiner Bus) einen Strich durchs Programm. Es ist nicht zumutbar, bei diesen Temperaturen nach Gaztelugatxe zu wandern, und der Kleinbus hat nur drei Plätze frei. So müssen wir leider auf den spektakulären Anblick der Halbinsel mit dem Kloster verzichten. Stattdessen setzen wir uns an den Strand und betrachten das Meer. Einige beweisen dabei eine erstaunliche Ausdauer. Vom heutigen Tag gibt es nur wenig Bildmaterial. Das liegt daran, dass unsere Kameras geschmolzen und unsere Filme gerissen sind.


Tag eins b24.5.2026  Moderne Kunst, Spitzensport und Völkerverständigung

Ortswechsel. Wir nehmen den Lokalzug nach Bilbao und unterwegs ein Croissant zu uns. Einchecken im Hostel, Mittagessen kochen. Erklärung der Hostelregeln durch Juan Manuel in sehr gut verständlichem Spanisch.

Auf zum Guggenheim-Museum! Puppy ist eingerüstet, aber Maman erwartet unseren Besuch. Im Museum faszinieren uns diesmal besonders die Werke von Ruth Asawa. Leider dürfen wir aus urheberrechtlichen Gründen keine Bilder veröffentlichen, aber googeln lohnt sich: https://www.guggenheim-bilbao.eus/

 

Danach probieren wir Empanadas und zeigen Spitzensport im Park (unsere gruppeneigenen Reporterinnen waren da anderer Meinung). Auf dem Weg zur Bushaltestelle lernen wir Amaia, Naia und Mara kennen. Zu Beginn läuft das Gespräch auf Englisch. Das geht ja gar nicht! En español, por favor. Und siehe da: Die Kommunikation funktioniert auch auf Spanisch.


      Tag eins b23.5.2026  Angenehme Temperaturen und viele neue Eindrücke

      Heute warm, aber nicht zu heiß. So läuft heute alles wie geplant: Frühstück am Berg mit Aussicht, Castillo mit Museum und Jesus, Mittagessen mit Vor-, Haupt- und Nachspeise (die Schüler können ihre Sprachkenntnisse bei der Bestellung anwenden und werden von der Bedienung gelobt: "son buenos"), Bootsfahrt mit Inselbesuch und Picknick mit Meerblick.

      Tag eins b22.5.2026  (Fast) hitzefrei!

      Es ist zu heiß für die geplanten Unternehmungen. Damit war nicht zu rechnen. Vor zwei Jahren hatten wir keine Höchsttemperaturen über 20°C, jetzt sind es 30°, und für Sonntag und Montag sind um die 35° prognostiziert. So fällt die heutige Wanderung deutlich kürzer aus. Zum Glück führte der Weg - ein kleines Stück des Küstenjakobsweges - schön durch den schattigen Wald, mit gelegentlichem Meerblick. Nach der Wanderung gab's noch eine Aufgabe zu erledigen bis Montag. Waaas? Übers Wochenende?!? In den Ferien?!?


              Tag eins b21.5.2026  Ein ganz normaler Schultag für den Spanischkurs

              1. Stunde: Aufstehen, Waschen, Zähneputzen. Das geht noch weitgehend ohne spanische Sprachkenntnisse.

              2. Stunde: Frühstück suchen, bestellen und bezahlen. Was hieß gleich nochmal "Ich hätte gerne ein Schokocroissant"?

              3.-5. Stunde: Stadtspaziergang mit Referaten. Anschließend Picknick im Park.

              6./7. Stunde: Fortsetzung des Stadtspaziergangs. Was ist eigentlich mit Mittagspause? Der Lehrer überzieht bei seinem Vortrag!

              8. Stunde: Der "Windkamm" Das ist ja wohl die Höhe (183 Meter)! Und dann noch eine Hausaufgabe. Dabei ist heute so schönes Wetter! Unterrichtsende um 14:30 Uhr.

              Ausklang des Tages...


              Tag eins b20.5.2026 Anreise

              Karlsruhe. Bisher alle Anschlüsse erreicht. Grauer Himmel und nette Schüler, die Russisch Brot essen. Sprachbildung isst immer gut.

              Die Anstrengungen hinterlassen Spuren...

              Den Bahnhofswechsel in Paris schaffen wir in fabelhaften 41 Minuten. Eine Weltklasseleistung. Bei unverändert bedrucktem Himmel rasen wir nun gen Süden.

              Am Ende eines langen Fahrttages Ankunft in San Sebastian um 22.00 Uhr

              Endlich an der Pension!