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Ein Schulhalbjahr in Neuseeland

Abenteuer in Aotearoa

Als ich mich für ein Auslandsjahr entschieden habe, wollte ich vor allem mein Englisch verbessern, neue Erfahrungen sammeln und selbstständiger werden. Natürlich war ich vor der Abreise auch aufgeregt, aber jetzt kann ich sagen: Es waren die besten sechs Monate meines Lebens.

Ich lebte in Napier bei einer Gastfamilie mit einer Gastmutter, einem Gastvater, einem Gastbruder, zwei Gastschwestern sowie einem Hund und zwei Katzen. Sie nahmen mich sofort herzlich auf und ich fühlte mich schnell wie ein Teil der Familie. Gemeinsam unternahmen wir viel – sogar Quad fahren und Angeln auf dem Meer.

Auch die Schule war ganz anders als in Deutschland. Es gab viel weniger Schulstress und viele praktische Fächer. In Hospitality kochten wir zum Beispiel und im Sportunterricht lernten wir, wie man Auto- und Fahrradreifen wechselt. Das machte den Schulalltag sehr abwechslungsreich und praxisbezogener.

An meiner Schule gab es viele internationale Schülerinnen und Schüler. Dadurch schloss ich Freundschaften mit Menschen aus Deutschland, Brasilien, Mexiko, Neuseeland und vielen anderen Ländern. Fast jeden Tag trafen wir uns nach der Schule, gingen an den Strand oder Pool oder zusammen shoppen. Zu meinen schönsten Erinnerungen gehörten das Surfen, Rafting und Camping mit den anderen Internationals sowie unsere Südinseltour in den Ferien. Die Landschaft dort war einfach unglaublich.

Mein Auslandsjahr hat mich selbstständiger gemacht und mir gezeigt, wie schön es war, offen auf neue Menschen zuzugehen und sich auf neue Erfahrungen einzulassen. Ich kann jedem ein Auslandsjahr nur empfehlen.

Von Johanna Metzger, 11a