Sprachen

Deutsch

Fachschaftsleitung und Lehrkräfte

Fachschaftsleitung:

  • Dr. Arnold Schromm

Deutsch

Lehrkräfte:

  • Christoph Becker
  • Elisabeth Berens
  • Alexander Förg
  • Angelika Großhans
  • Manuela Haider
  • Mladen Karalic
  • Armin Kuhlins
  • Ruth Philipp-Schromm
  • Dr. Arnold Schromm
  • Marie Sienkiewicz
  • Astrid Thiel

Referendarin: Kerstin Henning

DEUTSCH AM ALBERTUS - das Fach Deutsch stellt sich vor:

„Deutsch ist ein Leitfach gymnasialer Schulbildung. Es leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Bildungsziele des Gymnasiums und zur Kompetenzentwicklung der Schülerinnen und Schüler bis zur Allgemeinen Hochschulreife. Wichtig ist dieser Beitrag, weil im Mittelpunkt des Faches ein unabdingbares Zeichen des Menschseins steht: die Sprache. Sprache ist und bleibt das zentrale Mittel der Verständigung in unserer Lebenswelt. Das Beherrschen von Sprache in Wort und Schrift ermöglicht Selbstbestimmung, Welterschließung, Toleranz und Teilhabe am kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Geschehen der Zeit.“ (https://www.lehrplanplus.bayern.de/fachprofil/gymnasium/deutsch)

So liest man es im Vorwort zum neuen Lehrplan des Gymnasiums in Bayern, wo das Selbstverständnis des Faches Deutsch zusammengefasst auf den Punkt gebracht wird.

Optimales Verstehen

So soll der Deutschunterricht am Gymnasium die sprachliche Kompetenz der Schülerinnen und Schüler in mündlicher und schriftlicher Form erweitern, ausbauen und vertiefen, damit sie sich in unserer modernen und sich ständig wandelnden Welt optimal verständigen können. Optimales Verstehen und Durchdringen der Sprache soll dann auch im besten Fall zu einer Verbesserung der Selbstreflexion, des Nachdenkens über die eigene Lebenswirklichkeit, und zu einer erhöhten Kritikfähigkeit führen.

Beherrschung des Sprachgebrauchs

Durch die Schulung von Wahrnehmungs- und Ausdrucksfähigkeit hat das Fach Deutsch auch einen wesentlichen Anteil an der ästhetischen Bildung, am Vermögen zu erkennen, was schön ist. Zudem stärkt es die Erlebnisfähigkeit sowie die Kreativität und leitet zu angemessenem Verhalten im sozialen Umfeld an. Ziel ist ein souveräner Gebrauch der deutschen Sprache in Wort und Schrift, also die Fähigkeit, sich adressatengerecht und treffend ausdrücken und mitteilen zu können. Sinnvolles Üben und die Ausbildung von Routinen, insbesondere beim Verfassen und Überarbeiten eigener Texte, haben hierbei eine zentrale Bedeutung.

Literatur-Unterricht

Kerninhalt des Faches Deutsch ist die Auseinandersetzung mit Werken aus unterschiedlichen Epochen und Kulturkreisen. Literaturunterricht vermittelt dabei Grundmuster menschlicher Erfahrungen, Zugänge zu verschiedenen Weltsichten und Kulturen sowie literarisches Überblickswissen, also Kenntnis der verschiedenen Literatur-Epochen. Grundsätzlich sollte der Wert von Literatur als Möglichkeit der Horizonterweiterung und der Lebenshilfe erkannt werden. All dieses Wissen ist eine wichtige Grundlage für die Teilnahme am kulturellen Leben.

Aktivitäten

Unterstützt wird der reguläre Unterricht im Fach Deutsch durch Sonder-Aktivitäten wie Theaterbesuche und –fahrten, Dichterlesungen, Exkursionen und Museumsbesuche. Gerade die Form des W- oder P-Seminars in der Oberstufe bietet hier zusätzliche Möglichkeiten, die in der Vergangenheit immer wieder genutzt wurden: Seminare wie „Reisen zur Literatur“ oder „Heinz Piontek und seine Zeit in Lauingen“ mögen Hinweise geben auf die große Bandbreite auch an unkonventionellen Möglichkeiten, sich dem Thema Literatur zu nähern.

Wissenschaftliches Arbeiten

Das Fach Deutsch bietet aber noch mehr: Im Deutschunterricht am Gymnasium erlernt man die Grundlagen bzw. das Handwerkszeug für das geistige Arbeiten, indem Techniken des Wissenserwerbs (Recherche, Methodentraining, Mediennutzung, Exzerption, sinnentnehmendes Lesen etc.) und der Wissensverarbeitung (Konzeption und Verfassen von Texten, z.B. im W-Seminar) vermittelt werden. Diese Arbeitstechniken sind in der Schule und später in Studium und Beruf von zentraler Bedeutung.

Der Unterricht im Fach Deutsch soll also für die sprachliche Kompetenz der Schülerinnen und Schüler in jeglicher Beziehung ein tragfähiges Fundament für’s Leben schaffen. Lassen Sie uns – Lehrer und Eltern zusammen – gemeinsam daran arbeiten, die sprachlichen Fähigkeiten und auch die Liebe zur (deutsche) Sprache nachhaltig auszubauen und zu fördern. „Denn Sprache ist der Schlüssel zur Welt.“ (Wilhelm von Humboldt)

Dr. Arnold Schromm

Englisch

Fachschaftsleitung und Lehrkräfte

Fachschaftsleitung: Gabriele Hieber

Lehrkräfte:

  • Monika Blum
  • Isabell Gross
  • Gabriele Hieber
  • Dr. Elisabeth Kolb
  • Johannes Reichhart
  • Yvonne Schmidt
  • Michael Smalko
  • Andreas Thiel
  • Sabine Werner
  • Michael Wirth
  • Maria Zehentmeier

Referendarin:

  • Marie Wamser
Zielsetzungen der Fachschaft Englisch am Albertus-Gymnasium

Damit die Schülerinnen und Schüler erfolgreich zum Abitur gelangen und problemlos ein Studium oder eine Ausbildung anstreben können, hat sich die Englisch-Fachschaft am Albertus in den letzten Jahren in den Fachsitzungen immer wieder Gedanken darüber gemacht, auf welche Weise besonders begabte Schüler gefördert werden, sich aber auch der Frage angenommen, wie Schüler, die Probleme beim Erlernen der Fremdsprache zeigen, intensiv betreut werden können, ohne dass eine weitere Schülergruppe, nämlich die normal Begabten - die Freude beim Englischlernen verlieren. Um diese Ziele - Fördern, Fordern, nachhaltiges, kumulatives Lernen, Intensivieren, Motivieren – dem Lernenden nahezubringen, müssen alle LehrerInnen sich an den grundlegenden Inhalten der Lehrpläne und Unterrichtskonzepte orientieren, die sich nach den Bildungsstandards des Europäischen Referenzrahmens (vgl. Fremdsprachen "Englisch") richten, der die Niveaustufen des Sprachenkönnens benennt und beschreibt. Diese Bildungsstandards konkretisieren die Angaben der Lehrpläne und unterstreichen die Bedeutung von Vergleichsarbeiten und Jahrgangsstufentests als objektive Diagnoseinstrumente. Alle Lerninhalte und Kompetenzbereiche sollten von den Lehrkräften mit geeigneten Methoden und Verfahrensweisen besonders überzeugend im Unterrichtsgeschehen vermittelt werden. Hierzu gehören auch Unterrichtsformen, die das selbstständige Lernen der Schüler in den Mittelpunkt rücken und ihre Eigeninitative fördern. Bei all diesen Überlegungen darf die Betonung der Mündlichkeit, die kommunikative Ausrichtung der modernen Fremdsprache, nicht unterschätzt werden. Ein wesentliches Ziel eines guten Unterrichts besteht darin, dass ein Schüler, selbst der Unterstufenschüler im ersten Lernjahr, sich entsprechend seiner Altersstufe in Englisch gut und sicher unterhalten kann.
Diese wichtigen Zielsetzungen für den Englisch-Unterricht am Albertus-Gymnasium können nur dann von Erfolg gekrönt sein, wenn sich alle KollegInnen in den Fachsitzungen verständigen, im Team arbeiten und immer wieder Aufgabenstellungen und Anforderungsniveau vergleichen, um so Rückschlüsse für das eigene Unterrichtskonzept zu ziehen. Darüber hinaus werden dem Englisch-Schüler am Albertus neben dem herkömmlichen Unterricht viele Möglichkeiten geboten, seine Englischkenntnisse und seine Freude an dieser Weltsprache zu erweitern, sei es durch Zusatzqualifikationen (Cambridge-Examen, Wirtschaftsenglisch) oder Konversationskurse, durch Wettbewerbe wie etwa Big Challenge, Fremdsprachenwettbewerb, durch einen native speaker, also einen „echten“ Engländer, durch inhaltlich anspruchsvolle W- und P-Seminare, durch ein vielfältiges Angebot der Intensivierungsstunden, durch Auslandsaufenthalte, durch moderne, sinnvoll eingesetzte Unterrichtsformen und methodische Verfahren in den einzelnen Jahrgangsstufen, durch Theater und szenisches Spiel, Theaterfahrten, Lesewettbewerbe, spannende Unterrichtsprojekte, Filmabende und Diskussionsrunden.
Oberstes Ziel aller Englischlehrkräfte am Albertus-Gymnasium muss es sein, dem Schüler das Fach Englisch mit all den genannten Lerninhalten, Unterrichtsformen und Zusatzangeboten so zu vermitteln, dass er erkennt, in welchem sozialen und kulturellen Kontext diese Sprache steht und er Lernen nicht nur als Mühe begreift, sondern als Weg, sich international zu verständigen, andere Menschen, Länder und deren Kultur zu verstehen, tolerant und kritisch zu vergleichen, sich dabei selber kennenzulernen und so die eigene Identität zu stärken.

Gabi Hieber, StDin

Das Cambridge Certificate of Advanced Englisch (CAE)

Informationen zum CAE für interessierte Kandidaten
Das CAE richtet sich an Interessierte, die Sprache im gesellschaftlichen und beruflichen Leben oder in Ausbildung und Studium wirksam und flexibel gebrauchen können. Für jeden, der beabsichtigt im Ausland zu studieren oder beruflich tätig zu sein, ist das CAE eine wichtige und aussagekräftige Qualifikation.
Das CAE wird von zahlreichen Hochschulen als Nachweis von ausreichenden Englischkenntnissen anerkannt, um an englischsprachigen Kursen und Seminaren erfolgreich teilnehmen zu können. Praktisch alle Hochschulen in Großbritannien und eine zunehmende Anzahl in den USA erkennen das CAE an, ebenso wie zahlreichen Firmen weltweit. Die Aufgaben orientieren sich an realistischen Szenarien und prüfen, inwieweit der Teilnehmer kontextgerecht und kompetent in der englischen Sprache kommunizieren kann.
Seit Januar 2015 besteht das Cambridge Certificate of Advanced English (CAE) aus 4 Prüfungsteilen, die mehrmals im Jahr weltweit jeweils an zwei Tagen durchgeführt werden.
1. Teil: Reading and Use of English (90 Minuten)
Dieser Teil überprüft das Leseverständnis verschiedener Texte sowie die Beherrschung von Wortschatz und Grammatik.
2. Teil: Writing (90 Minuten)
Hier muss der Prüfling zwei Texte verschiedener Art zu unterschiedlichsten Themenbereichen verfassen.
3. Teil: Listening (40 Minuten)
Hier wird die Fähigkeit geprüft, gesprochenes Englisch genau und differenziert zu verstehen.
4. Teil: Speaking (15 Minuten)
Dieser Teil überprüft die mündliche Ausdrucksfähigkeit in unterschiedlichen Situationen
Mehr Informationen zum CAE und zum Ablegen des Examens an Bayerischen Gymnasien finden sich im Internet und im Anhang am Ende dieses Eintrags.
Dort steht ein gesamtes Handbuch mit 2 kompletten Aufgaben als Download zur Verfügung. Über die Startseite www.sprachzertifikate.info hat man Zugang zur interaktiven Prüfungsvorbereitung und zu den Hördateien.
Nähere Informationen können auch der Broschüre entnommen werden.

Gabi Hieber

Wirtschaftsenglisch

Eine Zusatzqualifikation im Fach Englisch, die am AGL in der Oberstufe erworben werden kann, ist Wirtschaftenglisch. Die Bedeutung des Englischen in Wort und Schrift hat in den meisten Bereichen von Ausbildung, Studium und Beruf deutlich zugenommen. Bestimmte Gepflogenheiten, sprachliche Floskeln, aber auch der kulturelle Hintergrund spielen dabei eine große Rolle.
Viel Zeit kann in diesem zweistündigen Kurs für die Verbesserung der mündlichen Gesprächskompetenz verwendet werden:
Wie baue ich erfolgreich erste Kontakte auf? Mit welchen Themen bestreite ich einen „small talk“ mit meinem Geschäftspartner? Wie vereinbare ich einen Termin am Telefon? Wie vertrete ich auf einem „Meeting“ meine Position angemessen?
Im schriftlichen Bereich steht das Verfassen von Briefen bzw. E-mails im Mittelpunkt:
Wie entwerfe ich einen Brief, der den englischen bzw. britischen Standards entspricht? Wie ist ein Lebenslauf aufgebaut? Was muss auf jeden Fall hinein – aber noch Wichtiger: was darf auf keinen Fall hinein? Schließlich soll eine Bewerbung nicht gleich im Papierkorb verschwinden, nur weil man bestimmte landeskundliche und kulturelle Gepflogenheiten nicht kennt.
Über diese für das spätere Berufsleben hilfreichen Kenntnisse hinaus, bietet der Kurs natürlich auch eine zusätzliche Übungsstunde für das Fach Englisch allgemein.

Gabi Hieber

Französisch

Fachschaftsleitung und Lehrkräfte

Fachschaftsleitung: Sabine Werner

Lehrkräfte:

  • Isabell Gross
  • Mladen Karalic
  • Ruth Philipp-Schromm
  • Yvonne Schmidt
  • Astrid Thiel
  • Sabine Werner

Latein

Fachschaftsleitung und Lehrkräfte

Fachschaftsleitung: Maria ZehentmeierAugustus

Lehrkräfte:

  • Rainer Bauer
  • Bernhard Pabst
  • Michael Smalko
  • Christof Vollmer
  • Maria Zehentmeier
Aufbau des Lateinunterrichts

Unsere Schüler lernen ab der 6. Jahrgangsstufe entweder Latein oder Französisch. Der Lateinunterricht gliedert sich in Lehrbuchphase und Lektürephase. 

1. Lateinunterricht im G 9

Jahrgangsstufe 6
Jahrgangsstufe 7
Jahrgangsstufe 8

Lehrbuchphase

Sprach- und Kulturunterricht mit dem Lehrwerk Campus

Jahrgangsstufe 91
Jahrgangsstufe 102

Literaturunterricht

z. B. Epigramme von Martial, Ausschnitte aus Cäsars Bellum Gallicum, eine Rede von Cicero, Briefe des Plinius, Gedichte des Catull, philosophische Texte, Cena Trimalchionis in Petrons Satyrica, Passagen aus Vergils Äneis ...

Jahrgangsstufe 113
Jahrgangsstufe 124
Jahrgangsstufe 134

1 Wer im Jahreszeugnis mindestens eine Vier erreicht, hat das Kleine Latinum.
2 Wer im Jahreszeugnis mindestens eine Vier erreicht, hat das Latinum.
3
Ein Schüler kann nach der 10. Jahrgangsstufe Latein ablegen und stattdessen in der 12. und 13. Jahrgangsstufe spät beginnendes Französisch erlernen.
4 In der Qualifikationsphase der Oberstufe kann Latein ein Jahr (in der 12. Jahrgangsstufe) oder zwei Jahre (in der 12. und 13. Jahrgangsstufe) belegt werden.

2. Literaturunterricht im G8 (ab Schuljahr 2020/21)

Jahrgangsstufe 91
Jahrgangsstufe 102

Literaturunterricht

z. B. Epigramme von Martial, Ausschnitte aus Cäsars Bellum Gallicum, eine Rede von Cicero, philosophische Texte, Cena Trimalchionis in Petrons Satyrica, Passagen aus Vergils Äneis ...

Jahrgangsstufe 113
Jahrgangsstufe 123

 1 Im G8: Nach der 9. Jahrgangsstufe kann ein Schüler Latein ablegen und stattdessen spät beginnendes Französisch bis zum Abitur belegen.
Wer im Jahreszeugnis mindestens eine Vier erreicht, hat das Kleine Latinum.

 2 Im G8: Nach der 10. Jahrgangsstufe ist es möglich, Latein abzulegen.
Wer im Jahreszeugnis mindestens eine Vier erreicht, hat das Latinum.

3 In der Oberstufe kann Latein ein Jahr (in der 11. Jahrgangsstufe) oder zwei Jahre (in der 11. und 12. Jahrgangsstufe) belegt werden.

Maria Zenhentmeier

Weitere Informationen zum Unterricht
  • Grundkenntnisse (Kulturwissen)

Wie lebten die Römer? Was glaubten sie? Was dachten sie? Welche unserer kulturellen Errungenschaften, Traditionen und Ansichten haben ihre Wurzeln in der Antike?

Diese und ähnliche Fragen werden im Lateinunterricht gestellt. Im Anhang ist Kulturwissen zusammengefasst, das im Lateinunterricht an unserer Schule in der jeweiligen Jahrgangsstufe behandelt wird. Es basiert auf dem vom ISB vorgelegten Grundwissen und wurde von der Fachbereichsleiterin auf unsere Region und das Lehrbuch unserer Schule abgestimmt und illustriert.

Aufgabenbeispiele zum Kulturwissen können heruntergeladen werden unter www.isb.bayern.de/download/11932/kompetenzorientierte_aufgabenbeispiele_latein.pdf. Ein Erwartungshorizont zu den Aufgaben findet sich unter folgender Adresse: www.isb.bayern.de/download/11934/erwartungshorizonte_latein.pdf.

Grundkenntnisse Kulturwissen

Maria Zehentmeier

Albertus Gymnasium, Brüderstraße 10, 89415 Lauingen, Tel. 09072 95387-0 , Fax 09072 95387-30, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!