Sponsorpool Bayern unterstützt Forschungs-Projekt von Albertus-Schülern

Die erste Hürde hat das Forschungs-Projekt von Benjamin Kleinle schon genommen: Der Sponsorpool Bayern hat ihm und seinen Mitstreitern einen 3D-Drucker finanziert. Die Zusage erhielten sie bereits am 5.11.2019.

Bereits im letzten Jahr waren Benjamin Kleinle, Phil Botta und Moritz Rehm mit einem selbstgebauten Stirling-Motor beim Wettbewerb „Schüler experimentieren“ in Augsburg angetreten. Der Motor, der von der Abwärme einer Glühbirne angetrieben wird, hatte zwar die Bewunderung der Besucher hervorgerufen, aber leider keinen Preis gewonnen. Das soll dieses Jahr anders werden. Versehen mit einigen entscheidenden Verbesserungen wird das Projekt erneut an den Start gehen. Während man beim Bau der Motorteile bisher auf die Hobby-Werkstätten von Freunden und Bekannten angewiesen war, sollen die Tuning-Teile nun aus der eigenen Fertigung kommen. Mit Hilfe des 3D-Druckers ist es möglich, auch Teile, für deren Herstellung man üblicherweise eine Drehbank braucht, ganz einfach aus widerstandsfähigem Kunststoff zu fabrizieren. Wie diese Verbesserungen im Einzelnen aussehen sollen, das wollen die Schüler des Albertus Gymnasiums aber vorerst nicht verraten.

Der 3D-Drucker soll aber nicht nur helfen, den Sterling-Motor zu verbessern. Auch eine zweite Forschergruppe hofft, von den neuen Möglichkeiten zu profitieren. Jedoch erst beim Wettbewerb in Augsburg werden die jungen Forscher ihre Geheimnisse lüften.

Wie auch immer der Wettbewerb auch ausgehen mag, das Albertus-Gymnasium hat auf alle Fälle schon gewonnen. Denn der gesponserte Drucker geht nach dem Wettbewerb in das Eigentum der Schule über und steht dann allen Fachbereichen zur Verfügung.

Jetzt kann’s losgehen: Phil Botta, Benjamin Kleinle und Moritz Rehm (von links) freuen sich über den 3D-Drucker.

Fotos und Beitrag: Peter Zehentmeier

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