Polnischer Generalkonsul am Albertus-Gymnasium Lauingen

Gruppenbild der Landessieger am Albertus-Gymnasium mit Bürgermeisterin Müller v.r., Iris Eberl, Alexander Förg und Generalkonsul Andrzej Osiak im Hintergrund
Gruppenbild der Landessieger am Albertus-Gymnasium mit Bürgermeisterin Müller v.r., Iris Eberl, Alexander Förg und Generalkonsul Andrzej Osiak im Hintergrund

Feierliche Preisübergabe an Landessieger des Wettbewerbs
„Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn - Wir in Europa“

Allein 22 Landessieger an unserer Schule, das gab es so noch nicht; Grund genug, dass auch der polnische Generalkonsul Andrzej Osiak zur Feierstunde im goldenen Saal des Rathauses als Ehrengast geladen war. Natürlich hatte er neben lobenden Worten für das Engagement, das die Schüler bei der Beschäftigung mit seinem Heimatland Polen zeigten, auch ein Geschenk für die Jugendlichen mitgebracht. In Form eines Quiz, das vom Geschichts- und Sozialkundelehrer, Herrn OStR Förg begleitet wurde, befassten sich die Schülerinnen und Schüler mit unserem östlichen Nachbarstaat und lernten Geschichte, Geographie und Politik kennen. Darauf musste der Generalkonsul nicht mehr eingehen, sondern er hob die kulturellen und kulinarischen Besonderheiten seines Landes hervor.

Frau Bürgermeisterin Müller blickte in ihrem Grußwort auf die nicht immer einfache, bisweilen leidvolle Beziehung zwischen den Nachbarn Deutschland und Polen zurück. Gegenseitige Begegnungen, vor allem zwischen jungen Menschen in einem zusammenwachsenden Europa können helfen, einen verlässlich friedvollen Weg gemeinsam zu gehen. Selbstverständlich durfte auch der obligatorische Eintrag des Ehrengastes ins Goldene Buch der Stadt Lauingen nicht fehlen.
Für die musikalische Umrahmung zwischen den Wortbeiträgen sorgten Ensembles und Solisten des Albertus-Gymnasiums unter der Leitung von Frau Menzel. Schulleiterin Eberl freute sich ebenfalls über den hohen Besuch und die Ehre, die den Schülerinnen und Schülern mit der Anwesenheit des Generalkonsuls zuteil wurde. Sie bezeichnete die Feierstunde als gelebten Beitrag zur politischen Bildung, verknüpfen sich hier doch theoretisches Fachwissen mit persönlichen Begegnungen von Menschen zweier europäischer Nachbarländer.
Im weiteren Verlauf des Besuchs genoss der Hohe Gast aus Polen den weiten Blick vom Schimmelturm über die Stadt und das Donautal. Ein Blick, den auch der in Lauingen bis 1955 lebende und im oberschlesischen Kreuzburg geborene Autor Heinz Piontek genoss. Mit diesem Dichter wird zugleich die literarische und literaturwissenschaftliche Beziehung zwischen beiden Ländern deutlich. Piontek würdigte ausdrücklich polnische Schriftstellerkollegen und es besteht heute eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen dem Germanistischen Institut der Universität Breslau und dem Heinz-Piontek-Archiv Lauingen. Dessen Leiter, Herr Anton Hirner, war gerne bereit, Generalkonsul Osiak durch die Räume des Piontek-Museums fachkundig zu führen.

Beitrag: Iris Eberl, Alfred Koch

Fotos: Dr.Arnold Schromm

Preisverleihung: v.l. Iris Eberl, Alexander Förg, Markus Koch, Generalkonsul Andrzej Osiak
Preisverleihung: v.l. Iris Eberl, Alexander Förg, Magdalena Stuhler, Generalkonsul Andrzej Osiak

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