Theater

Herr der Dinge - das aktuelle Theaterstück der Schulspielgruppe am AGL

VORANKÜNDIGUNG und HERZLICHE EINLADUNG!

 

Die AGL-Theatergruppe präsentiert in diesem Schuljahr die Uraufführung ihres Stücks ,,Herr der Dinge". Dass der Titel an Tolkiens berühmten Klassiker der Fantasy-Literatur erinnert, stellt keinen Zufall dar: So spielt die Handlung in einer magischen Fantasiewelt, die unter anderem von Elben und Zauberern bevölkert wird. Ebenso finden dort - ,Harry-Potter'-Fans aufgepasst! - Muggel, Hexen und Todesser ihren Platz. Nicht zuletzt sind die ,Star Wars' entlehnten tapferen Jedi-Ritter zu erwähnen, die mit aller Kraft die dunkle Seite der Macht bekämpfen. Liebhaber der genannten Bücher und Filme werden nicht nur zahlreiche leicht verfremdete Charaktere erkennen, sondern auch über viele aus dem Kontext gerissene Zitate ins Schmunzeln geraten. Wer mit keinem dieser Heldenepen vertraut ist, kommt ebenfalls auf seine Kosten, da das Stück eine völlig eigene und von seinen Vorlagen losgelöste Geschichte erzählt. Vielleicht kann der ein oder andere interessierte Besucher trotz des gesamten Fantasy-Wirrwarrs ja sogar Parallelen zur Realität herstellen, die durchaus beabsichtigt sind ...

 

Da es sich um ein wirklich familienfreundliches Stück handelt, richtet sich unsere diesjährige Einladung an Groß und Klein. Schüler/innen aller Jahrgangsstufen, Eltern, Großeltern, Geschwister, Freunde, Bekannte und Nachbarn sind uns herzlich willkommen!

 

Rebecca, Annika, Clara, Niklas, Nicolai, Anna, Jenny, Maxi, Michi, Mathias, Veronika, Khan, Denis, Marie, Nele, Elena, Lara,

Schultheater am Albertus - Eine Einladung zum Mitmachen und Mitspielen

Warum unsere Schule eine Theater-AG anbietet:


Zu den erklärten Zielen des AGLs gehört es, nicht nur einzelne Facetten, sondern die gesamte Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen zu fördern. Weil man beim Theaterspielen Fantasie, Kreativität, Mut und Einfühlungsvermögen aufbringen muss, leistet unsere Theater-AG einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung.
Wir arbeiten mit dramatischen Techniken, die die mimischen, gestischen und verbalen Ausdrucksmöglichkeiten der Spielerinnen und Spieler erweitern. Sie lernen, Empfindungen zu gestalten und mitzuteilen. Indem die Jugendlichen in fremde Rollen schlüpfen, schulen sie ihre Sensibilität. Außerdem werden Hemmungen abgebaut und sprachliche Unsicherheiten ausgeglichen.
Durch das wöchentliche Proben in einer festen Gruppe, die sich aus vollkommen unterschiedlichen Charakteren verschiedener Jahrgangsstufen zusammensetzt, wird zudem das Sozialverhalten der Jugendlichen erweitert. Schnell erkennen die Spielerinnen und Spieler, dass ohne den Beitrag des Einzelnen – mag seine Rolle auch noch so klein sein – keine Aufführung möglich ist. Im Verlauf eines Jahres wachsen sie zu einer festen Gemeinschaft zusammen.
In diesem Zusammenhang spielt auch die Ausrichtung auf die Aufführungen, die am Ende jeden Probenjahres stehen, eine wichtige Rolle. Die Jugendlichen lernen so, ihre kreativen Energien zu bündeln und auf ein Ziel hin zu arbeiten.
Darüber hinaus beschert das Theaterspielen Erfolgserlebnisse, die motivieren und das Selbstbewusstsein stärken. Ein miserabler Kopfrechner oder ein schlechter Vokabellerner kann ein ganz hervorragender Darsteller sein, der für seinen Bühnenauftritt mit rauschendem Applaus vom Publikum gefeiert wird.
Angesichts dieser Überlegungen stellt unsere Theater-AG einen wichtigen Ausgleich zum anstrengenden Schulalltag eines G8-Schülers dar. Theaterspielen bereitet nicht nur Freude, sondern ermöglicht auch immer wieder, neue Erfahrungen mit sich selbst zu sammeln.

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„Haltestelle. Geister“ - Absurdes Theater über die dunklen Seiten des Lebens

Dieses Jahr hat sich die Theater-AG des Albertus-Gymnasiums unter Leitung von Hartmut Frank, Thomas Penzkofer und Marie Sienkiewicz an eine absurde Trash-Oper gewagt.

 

Als Schauplatz des 1999 uraufgeführten Stücks dient eine Bushaltestelle im Nirgendwo, die recht bizarre Persönlichkeiten anzieht: Eine angebliche Prinzessin träumt dort von ihrem fernen Heimatplaneten, ein Drogendealer vertickt seine Pillen, drei modische Püppchen rauben eine ältere Dame aus, ein lüsternes Paar streitet sich in aller Öffentlichkeit, ein Tütenpenner hört seltsame Stimmen und ein verträumter Jüngling sucht dort die Liebe seines Lebens - um nur einige Beispiele aufzuzählen. An der Bushaltestelle wird geliebt, gehasst, diskutiert, geprügelt, verhaftet, getröstet, sich berauscht, gestohlen, betrogen, philosophiert und verführt.           
Doch warum hält dort nie ein Bus? In welcher Verbindung stehen die unterschiedlichen Schicksale miteinander? Weshalb sterben im Verlauf des Abends immer mehr Charaktere, um nach ihrem Tod als Geister die Haltestelle zu bevölkern? Und welche Rolle spielt der mysteriöse Mann im dunklen Mantel, der ebenfalls immer wieder dort auftaucht? Den Ort des Geschehens umgibt ein geheimnisvolles Rätsel, das erst kurz vor Schluss aufgelöst wird. 
Dabei ist Helmut Kraussers Theaterstück „Haltestelle. Geister“ nichts für schwache Nerven: Neben Sarkasmus, Gewalt, Perversion und merkwürdigen Denkansätzen liegt das vor allem an der vulgären Sprache, die dem Zuschauer direkt ins Knochenmark fährt. Wer vor den dunklen Seiten des Lebens nicht zurückschreckt und einen Abend mit Witz und Tiefgang verbringen möchte, ist herzlich zu den Aufführungen willkommen.

 

Gespielt wird

am Samstag, den 5. März,
am Freitag, den 11. März
und am Samstag den 12. März

jeweils um 19 Uhr im Theaterkeller des Albertus-Gymnasiums.


Karten für 6 Euro / erm. 4 Euro sind im Vorverkauf im Sekretariat der Schule und an der Abendkasse erhältlich.

Linien - ein Rückblick auf unser Theaterstück 2015

Die Theater-AG unter Leitung von Marie Sienkiewicz und Hartmut Frank präsentierte im Schuljahr 14/15 das Jugendstück „LINIEN“, das Mathis Kießling, ein Schüler unseres Gymnasiums, der in diesem Jahr auch sein Abitur abgelegt hat, geschrieben und inszeniert hat. Auch als Mitspieler war Mathis dabei!

 

Die Aufführung war sehr gut besucht und löste die eine oder andere Diskussion aus - auch unter der Lehrerschaft.

Mathis Kiessling nimmt in einem Interview mit dem Deutschlehrer Alfred Koch Stellung zu seinem Stück, liefert seine Interpretation und erklärt seine Intention und Sicht auf Inhalt und Inszenierung

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Auf jeden Fall eine ambitionierte Theaterarbeit, die höchste Anerkennung verdient.

 

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