Teilnehmer am Begabtenstützpunkt Nordschwaben im Schuljahr 2013/14

Der künstlerischen Arbeit widmeten sich eine Schülerin und ein Schüler der Klasse 9c im Schuljahr 13/14  -  und zwar auf ganz unterschiedlicher Weise, aber jeweils mit sehr viel Kreativität und Einfallsreichtum.

 

Begabungen zu fördern heißt eben auch, künstlerisches Potential zu entfalten. Beide berichten von ihren Erfahrungen in zwei Kursen am Theodor – Heuss – Gymnasium Nördlingen (Janina Helber) und am Johann – Michael - Sailer – Gymnasium Dillingen (Adrian Richter)

Offene Bauwerkstatt (THG Nördlingen)

Janina Helber, Klasse 9c im Schuljahr 13/14

 

Kunst und Architektur: das passt prima! Und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht, der Kurs hat sehr viel Spaß gemacht und die Nachmittagsstunden am Freitag (jeden 2. von 13:00 bis 16:30 Uhr) waren wirklich lohnend, nicht nur der netten Mitschülerinnen und Mitschüler wegen, mit denen man bei einer solchen Veranstaltung natürlich auch in Kontakt kommen kann.
Die Projekte, denen wir uns widmeten, reichten von der „Schule im Modell“ an einer Styroporschneidemaschine , der Überdachung des Hofes im Modellgebäude mit Material aus ei-ner Strumpfhose, dem Bauen eines Iglus aus mit Luft gefüllten Folien bis zu kreativer Gebäu-defotografie. In einem Häuschen aus Zeitungspapier „überlebten“ wir einen simulierten Ka-tastrophenfall und im Brückenbauen erwiesen wir uns trotz der vorgeschriebenen Holzstäbchen als Ingenieure in Sachen „Stabilität“.

 

Künstlerisches Arbeiten am Tablet PC

Adrian Richter, Klasse 9c im Schuljahr 13/14


Apps sind ja mit der rasanten Verbreitung von Smartphones und Tablets aus dem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken, die Nutzung im schulischen Unterricht ist dagegen noch sehr überschaubar. Der Kurs, den ich besuchte, setzte sich zum Ziel nicht nur Apps zur Bildbearbeitung, zum Zeichnen, zur Erstellung von Filmen und Comics kennen zu lernen, sondern diese auch anzuwenden und zu erproben. Mit Hilfe der Anleitungen des betreuenden Kunstlehrers, Herrn Kreuzer, arbeiteten wir an zwei Samstagen an eigenen Projekten, die zum Abschluss des Kurses vorgestellt wurden. Natürlich war es zunächst einmal eine große Umstellung vom Zeichnen mit Papier und Stift zur künstlerischen Darstellung durch Fingerfertigkeit auf dem Tablet zu kommen; ich fand diese Erfahrung ausgesprochen toll! Mein aus verschiedenen Bildern aneinandergereihter Clip machte allerdings mehr Arbeit und erforderte mehr Aufwand als erahnt.
Der Besuch eines Kurses an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in Dillingen gab uns vorher schon wertvolle Impulse. Wir durften hier in Gruppenarbeit jeweils ein eigenes Video erstellen.
Über den Informationsabend am Ende des letzten Schuljahres bin ich zu diesem Kurs ge-kommen – und ich habe die Teilnahme nicht bereut. Besonders gefallen hat mir der offene Werkstattcharakter und die gute Zusammenarbeit in der Gruppe.

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