Talente am AGL-Albertus-Schülerinnen mit Stipendien für gelungene Integration ausgezeichnet

Die Schülerinnen Thuy Duong Le, Cindy Bui und Tatiana Monteiro da Graca beim Festakt in München mit Minister Spänle

Wenn man die öffentliche Diskussion in den Medien mitverfolgt, könnte man manchmal aus dem Blick verlieren, dass es neben allen Problemen auch erfreuliche Beispiele für eine gelungene Integration gibt.
Solche Vorbilder ins Bewusstsein zu rücken, hat sich der Wettbewerb „Talent im Land“, der von der Robert-Bosch-Stiftung gefördert wird, zum Ziel gesetzt. Seit 2005 können Jugendliche aus Migrantenfamilien von ihren Lehrern für ein Stipendium  vorgeschlagen werden. Zusätzlich zu der finanziellen Unterstützung während der Schulzeit erhalten die Stipendiaten eine persönliche Beratung und ein weiterführendes Bildungsangebot in Form von Seminaren.

Neben der Empfehlung von einem Lehrer und einem Gutachten berücksichtigt die Kommission vor allem auch die persönliche Begabung und das soziale Engagement der Jugendlichen im Schulleben.
In diesem Jahr gab es etwa hundert Bewerber aus ganz Bayern, von denen schließlich fünfzig eines der begehrten Stipendien erhalten haben. Auch vom Lauinger Albertus-Gymnasium konnten sich drei Schülerinnen qualifizieren. Die Zehntklässlerin Cindy Bui sowie die beiden Elftklässlerinnen Tatiana Monteiro da Graca und Thuy Duong Le überzeugten vor allem durch ihre Deutschkenntnisse und ihr freiwilliges Engagement als Tutoren und in der Schulbibliothek. Alle drei sind in Deutschland  geboren, sprechen zu Hause mit ihren Familien aber vorwiegend deren Landessprache.
Bei dem Festakt in München, bei dem auch Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle und Vertreter der Robert-Bosch-Stiftung anwesend waren, erhielten die drei jungen Damen, begleitet von Schulleiter Hans Lautenbacher und Mittelstufenbetreuerin Ulla Friedrich vom Albertus-Gymnasium, ihre Urkunden.

Mladen Karalić/ Ulla Friedrich

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